Wir moviepiloten (13): Ulrike
18.06.2012 von moviepilotIn unserer Rubrik “Wir moviepiloten” stellen sich in nicht ganz regelmäßiger Reihe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von moviepilot.de vor.

Ulrike (rechts) als Marla Singer aus Fight Club
1. Wie heißt du und wo kommst du her – geographisch wie biographisch?
Ich heiße Ulrike Runge. Ich komme aus dem wunderschönen und idyllischen Herzen Mecklenburgs, der Mecklenburger Seenplatte. Meine Heimatstadt heißt Waren (Müritz) und liegt, wie der Name schon sagt, am größten Binnensee Deutschlands, der Müritz.
Dort habe ich 2010 mein Abitur gemacht. Weil es in Waren aber außer Natur und Urlaubsflair nicht viel gibt, habe ich danach ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in der Kultur in Rostock gemacht. (Die in Berlin waren leider zu begehrt.) Dabei konnte ich erste Erfahrungen im Film sammeln, insbesondere im Schneiden. Ende 2011 bin ich dann mit dem Vorsatz, Filmwissenschaften zu studieren, nach Berlin gezogen. Allerdings haben mir die hohen NCs einen Strich durch die Rechnung gemacht. Drückt mir die Daumen, dass es dieses Jahr klappt.
Um mich über Wasser zu halten, habe ich dann erstmal ein halbes Jahr gejobbt, und nun hat es endlich geklappt und ich habe einen der begehrten Praktikumsplätze bei moviepilot ergattert.
2. Wie heißt das, was du hier machst und wie lange machst du es schon? Was sind deine Aufgaben bei moviepilot?
Mein Platz ist im Bereich Creative/Video. Ich schneide unser Kinomagazin Screeen!, sowie Filmchecks, Interviews und andere anfallende Videos. Die entsprechenden Artikel dazu schreibe ich auch. Zum Glück stehe ich noch ganz am Anfang meines Praktikums, so dass mir noch zwei bis drei ereignisreiche Monate bei moviepilot bleiben.
3. Was sollten wir sonst über dich wissen? Und was sind jetzt gerade deine drei Lieblingsfilme?
Mein Lieblingsgenre sind postapokalyptische Filme/Endzeitfilme. Darum gehört V for Vendetta auf jeden Fall zu meinen Lieblingen. Da mich schon der Comic enorm begeistert hat, war ich umso gefesselter von dieser überdurchschnittlich gut gelungenen Verfilmung. Natalie Portman spielt grandios und war nie schöner.
Nummer 2 in der Reihe ist Tucker and Dale vs. Evil, der für mich dann doch Severance in den Schatten gestellt hat. Es passiert selten, dass es eine Horrorkomödie schafft, witzig zu sein, ohne dabei echten Horror einzubüßen. Durch den Perspektivenwechsel wird man nach diesem Film Teenie-Crossout-Movies nicht mehr ohne ein Schmunzeln sehen können.
Zu guter letzt Science of Sleep. Er ist so detailverliebt und voller verträumter schöner Ideen. Mit viel Handarbeit wurden die liebevoll erdachten Kulissen… gebastelt kann man fast sagen. Einfach schön.
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