Beiträge von März 2012:

Wir moviepiloten (10): Reik

In unserer Rubrik “Wir moviepiloten” stellen sich in nicht ganz regelmäßiger Reihe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von moviepilot.de vor.

Ursprünglich stamme ich aus Mecklenburg-Vorpommern, lebe und arbeite heute in Hamburg.

Bei moviepilot kümmere ich mich um die Vermarktung von Werbeplätzen – praktisch im wichtigsten Team des Unternehmens, sag ich mal.

Ich mag Filme, die um die 95 Minuten lang sind. Filme unter einer moviepilot-Prognose von 6.5 Punkten schaue ich mir nicht an. Im Kinos sitze ich gerne Mitte-Mitte – und in einer Gruppe gerne an deren Rand. Den virtuellen moviepilot-Bewertungsschieberegler vor den Augen während des Filmes muss ich mir noch abgewöhnen. Ich hasse Popcorn-Raschler und leuchtende Smartphonedisplays im Dunkeln. Als Mad Men-Serienfreund bin ich immer auf der Suche nach dem besten Old Fashioned der Stadt – her mit den Tipps!

Meine drei Lieblingsfilme sind im Moment Pappa Ante Portas und Ödipussi (Danke Vicco von Bülow – Du bist Humorpapst) sowie The Big Lebowski.

moviepilot
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Kinopilot: Ein Gespräch mit dem Entwickler

Seit wenigen Tagen ist die iPhone-App kinopilot nun kostenlos im App Store verfügbar – das Programm bietet einen bequemen und sehr schön organisierten Überblick über das Programm aller Berliner Kinos. moviepilot hat die Entwicklung der App begleitet und unterstützt, und wir freuen uns sehr, sie jetzt unseren Berliner Usern ans Herz legen zu können!

Zum Launch haben wir mit dem Entwickler der App, Eno Thierbach, ein kurzes Gespräch geführt.

Herzlichen Glückwunsch zu deiner tollen App. Wir finden sie sehr gelungen!

Danke. Ich verwende die App auch bereits seit etwa zwei Monaten selbst, wenn ich ins Kino möchte. Und bin immer noch sehr zufrieden.

Wie kam dir die Idee für Kinopilot?

Vor einem Jahr begann ich damit, iPhone-Anwendungen zu bauen. Meine erste Anwendung sollte einfach sein, aber auch nützlich, und eine App, die sich auf das Programm von Freiluft-Kinos konzentriert, habe ich nicht gefunden – so entstand der erste, der “Freiluft-Kinopilot“.

Eno Thierbach

Eno Thierbach

Warum hast du entschieden, für die Infos über Filme moviepilot als Kooperationspartner anzusprechen?

Sicher teilen moviepilot und ich auch die gleiche Grundmotivation: nämlich die Freude am Kino und an Filmen.

Ich bin schon seit einigen Jahren mit einigen moviepilot-Mitarbeitern befreundet, und habe denen natürlich den Freiluftkino-Piloten stolz präsentiert. Im Gespräch haben wir dann auch schnell festgestellt, dass es noch keine iPhone-App gab, die ein Kinoprogramm so präsentiert, wie wir als Nutzer und Nutzerinnen das gerne hätten. Damit war die Idee zum “großen” Kinopilot geboren. Dankenswerterweise hat moviepilot.de dann auch mitgezogen und mich mit Rat und Geduld unterstützt.

Auf welches Feature deiner App bist du besonders stolz?

Ein einzelnes Feature möchte ich gar nicht herausstellen. Das Aussehen find ich recht gelungen, dass die App auch in der U-Bahn geht, ist super. Anbindung an die Fahrinfo-App ist toll. Termine im Kalender eintragen oder als Mail zu verschicken sind eher Basics, die unverständlicherweise nicht jede App hat, die mit Terminen agiert.

Die unvermeidliche Frage: Wird es die App auch für Android-Nutzer geben?

Vielleicht erst einmal die ebenso unvermeidliche Entschuldigung an Android-Nutzer. Sorry. Ich habe selbst (bisher) kein Android-Smartphone. Deshalb hab ich erst einmal für mich als iPhone-User entwickelt. Grundsätzlich finde ich Android aber eine genau so spannende Plattform. Ich glaube, dass auch Android-Nutzer gern eine tolle Kinoprogramm-App hätten. Also: Sprecht mich an! Was wünscht ihr euch?

Und für unsere Nutzer: verrat uns doch noch deinen moviepilot-Usernamen und deine aktuellen drei Lieblingsfilme.

Ich bin als eno bei moviepilot unterwegs. Dort kannst Du auch meine Lieblingsfilme sehen: Lost in Translation – Bill Murray, der mit Stil altert, großartig. Blade Runner: auch schon etwas älter, aber sooo gut. Und noch ein japanischer Geheimtip: Love Exposure, eine hochintensive, strange, japanische Lowbudget-Produktion. Kann man nicht so oft schauen, sollte man aber schon mal gesehen haben.

Hier noch ein paar weitere Screenshots aus der App:





Was haltet Ihr von dem Projekt? Habt Ihr Feedback oder Fragen an Eno? Immer her damit!

Rochus
Rochus
 

Davor stehe ich

A propos Essen: Unser Büro liegt ja in einer auch kulinarisch sehr interessanten Ecke Kreuzbergs; gleich wenn man aus unserer Torausfahrt tritt, blickt man quer über die Straße auf das einigermaßen berühmte Curry 36, ein paar Meter daneben wirbt ein Asia-Imbiss damit, dass alle Speisen “mit Geschmacksverstärker” zubereitet würden.

Und auf dem Gehweg dazwischen, in aller seiner Pracht, ist Mustafa’s Gemüse Kebab. Der Imbiss mit der vermutlich coolsten Website aller deutschen Imbissbuden und dem mit Sicherheit – und damit hat er sich in unsere Herzen gerockt – besten Kinospot, den man in diesem Marktsegment jemals gesehen hat.

Wo? Direkt gegenüber, am Mehringdamm 32.

Rochus
Rochus
 

shortcutz Berlin

Vergangene Woche habe ich freundlicherweise die Gelegenheit bekommen, moviepilot bei shortcutz Berlin vorzustellen, einem wöchentlichen Treffen, auf dem drei Kurzfilme meist von ihren Regisseuren präsentiert werden und dabei die Gelegenheit zu ausführlichen Fragen besteht. Ich war als “Special Guest” zur Sitzung #44 geladen und habe etwas zu den Motivationen und Zielen der moviepiloten erzählt.

Rochus bei Shortcutz Berlin (Foto: Rita Guerreiro)

Rochus (Mitte) mit Milena Leszkowicz von Shortcutz Berlin (Foto: Rita Guerreiro)

Vor allem aber kann ich den Berliner Usern nur sehr empfehlen, sich bei Gelegenheit an einem Donnerstag in die sehr schöne (wenn auch leider nicht rauchfreie) Filmkunstbar Fitzcarraldo zu begeben, um an einem der nächsten shortcutz-Abende teilzunehmen. Der Eintritt ist frei, die Kurzfilme toll und die Sofas (rechtzeitig kommen!) bequem.

Über shortcutz:

Launched on February 3rd 2011, only 4 months after Shortcutz London, Shortcutz Berlin aims to be a showcase for existing and new and emerging talents. Focusing on video as a medium of creative expression, Shortcutz Berlin tries to reflect the variety of Berlin’s cultural life by screening in the same venue cinematographic, animated, documentary or experimental short films. More than a film festival, Shortcutz Berlin is set to be a unique contact point for new short films. A place for professionals, students, amateurs and anyone passionate about film and video to come, meet and share their ideas on the subject.

What is so special about us?

Shortcutz Berlin is a unique weekly event that showcases new German short films by amateurs and professionals alike. As the world’s only year-round event of its kind, it enables close interaction between filmmakers, artists and the audience.

Each week, three short films, two for competition and one Guest Short, are screened, followed by a Q&A, a discussion between the audience and one or more members of the cast and crew.

Every week one Special Guest attends the session and shares his or her opinion and experience to stimulate discussion with the audience. Guests so far have ranged from award-winning directors, to professional actors, producers and Berlin very own brand of do-it yourself young international creatives and technicians. Guests can also be invited to present a short (or an extract of a longer) film of their own or too curate the work of another director or artist if they see it fit or interesting enough.

Rochus
Rochus
 

Stefan, unser Spezialist für Prometheus

Gerade eben hatten wir Besuch von einem kleinen Team von RTL2, die die Expertise unseres Filmspezialisten Stefan einholen wollten. Heute abend wird das um 20 Uhr in den Nachrichten auf RTL2 zu sehen sein.

Stefan im Interview mit RTL2

Stefan im Interview mit RTL2

Stefan sitzt hier in unserer Lounge und beantwortet in aller Ruhe und mit großer Eloquenz Fragen zu Prometheus und zum heute erschienenen, neuen Trailer zu Ridley Scotts aufregendem Projekt.

Update am Abend:

Und so sah Stefan dann in dem Beitrag im Fernsehen aus:

Stefan auf RTL2

Stefan auf RTL2

Rochus
Rochus
 

Unser Büro (2): Die Lounge

Heute ist wieder Formal Friday. Gediegen kann man an unserer Bar stehen oder sich auf den Sofas fläzen. (Meist ist es allerdings weder so aufgeräumt noch so leer.)

(Foto: Rae Grimm)

Rochus
Rochus
 

Casual Friday war gestern

Man kennt das ja von Unternehmen, in denen die Arbeitskleidung eher formal ist, Jackett, Anzug und/oder Kostüm zum Alltag gehören, dass dort der “Casual Friday” die Angestellten anregt, wenn nicht zwingt, sich einen Tag in lockerer Kleidung zu zeigen – wobei dies oft genug Hawaiihemden zumindest für jene Menschen ausschließt, die auch Kontakt zu Menschen außerhalb des eigenen Betriebes haben.

Dilbert.com

Bei moviepilot tendiert die Alltagsarbeitskleidung eher ins Legere (variiert primär durch den Kleidungsgeschmack und -stil) der Trägerin bzw. des Trägers, und um der Verlotterung der ästhetischen Sitten entgegenzuwirken (oder womöglich nur, um der Woche ein zusätzliches Highlight hinzuzufügen) kam von den Kollegen von moviepilot.com der Vorschlag, doch den Formal Friday einzuführen – rein freiwillig, selbstverständlich. Und weil das so schön funktionierte, wurde der Arbeitstag dann auf der gleichen Stilebene mit einem abendlichen Scotch beschlossen:

moviepiloten am Formal Friday

Rochus
Rochus
 

moviepilot.com – Last Site Standing

Am vergangenen Mittwochmorgen war Facebook für einige Zeit nicht erreichbar – und viele Webdienste, die sich ja immer öfter dicht an die große Seite andocken, hatten erhebliche Schwierigkeiten, mit dem Ausfall klarzukommen, wie netzwertig anschließend berichtete.

Wir haben uns natürlich sehr darüber gefreut, dass moviepilot.com als (einziges) positives Beispiel herausgehoben wurde – der Ausfall wurde nämlich zwar sichtbar, führte aber nicht dazu, dass unsere Seite nicht mehr erreichbar war. netzwertig schreibt:

Solche Ausfälle sind aber natürlich vor allem lehrreich, weil sie Schwachstellen aufzeigen, die man angehen sollte. Über Hinweise darauf, dass es auf unseren Seiten irgendwo hakt, freuen wir uns deshalb stets.

Rochus
Rochus
 

Mehr Flausch: This is dog.

Schon letzte Woche hatten wir davon gesprochen, wozu Tiere uns inspirieren.

Unserem Facebook-Spezialist Janos hat es schon vor einiger Zeit ein ganz bestimmter Hund angetan, woraus dann die Facebook-Seite Hello. Yes, This is Dog. entstand – mit mittlerweile über 4300 Fans (der Mann versteht sein Geschäft).

Auch dabei: der links abgebildete Dialog zwischen Memento und Dog.

Der Hund übrigens entstammt einer Szene aus dem jugoslawischen Film Pejzazi u magli von 1984. Wer das erkannt hatte, ohne jemanden zu fragen, darf sich einen Lorbeerkranz aufs Haupt legen lassen für besondere Filmkenntnisse.

Rochus
Rochus